Sonntag, 6. Juli 2014

Projekt Pimäjick - die erste Haube ist aus der Form

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Die Form für die Haube konnte aufgrund einer längeren Dienstreise gut nachhärten und das Trennwachs gut ablüften. Einmal habe ich noch nachpoliert, dann wurde die erste Haube laminiert.

Die erste Haube ist aus der Form

Zuerst habe ich eine satte Schicht Harz reingepinselt, das mit Baumwollflocken und etwas Thixotropiermittel versetzt war. Die Konsistenz war gerade noch fast flüssig. Damit ließen sich die Ecken und Kanten ausrunden - die Pampe lief nicht mehr richtig weg - aber trotzdem war das Harz noch flüssig genug, um die ersten Gewebelagen zu tränken. Als Gewebe verwendete ich zunächst 25er Glasgewebe, das ich mit +-45° Faserverlauf zugeschnitten hatte.  Dadurch laufen die Fäden speziell an den Kanten im Seitenbereich schräg und schmiegen sich besser an. Nach 3 Lagen 25er Gewebe legte ich noch insgesamt 4 Lagen 49er Glas ein; 2 Lagen ebenfalls unter +-45°, die anderen beiden umter 0/90°. Das ist etwas mehr Glas, als ich normalerweise in die Rümpfe packe, aber Leichtbau ist hier eh nicht nötig und die Haube wird später sicher etwas mehr aushalten müssen.

Heute war dann der große Augenblick. Beim Anheben der Kanten sprang die Haube schon fast von allein aus der Form, grob beschnitten bringt sie nur 12g auf die Waage und ist damit etwas leichter als das Original, das 13,5g an Gewicht mitbringt.

Die Laminatqualität ist zwar nicht perfekt, aber es scheint alles zu passen.
Die Laminatqualität ist nicht perfekt, in der Baumwollflockenmumpe (schönes Wort, oder ;) ) haben doch ein paar Luftblasen überlebt. Aber damit kann ich leben, die Haube wird später eh lackiert.

Ein testweises Aufsetzten der Haube auf die Deckform, bestätigt, dass später alles passen müsste.