Samstag, 15. Juni 2019

FreeCAD und 3D Druck - ein neuer Bootsständer muss her

Irgendwie haben Kuddel und Max mich im RG-Forum mit FreeCAD angefixed. Ich fing zwar gerade an mich in Fusion halbwegs zurecht zu finden, aber immer nur Cloud ist auch nicht das Wahre ...

Mi einem Babybaum für ein Swingrigg machte ich erste Gehversuche - den hatte ich ursprünglich in Fusion gezeichnet - und stolperte ganz fürchterlich über diverse "Kleinigkeiten" im Umgang mit FreeCAD. Zuerst machte sich ziemlicher Frust breit, aber irgendwie ging es dann doch, denn es gibt einige ganz gute Tutorials dazu (z.B. hier). Mit deren Hilfe fand ich mich langsam in die Philosophie von FreeCAD hinein.

erste Gehversuche in FreeCAD

Sonntag, 28. April 2019

Printed Matter - Intermezzo


Hallo,
heute geht es mal nicht um meine eigenen Boote, sondern um einen ersten Erfahrungsbericht aus meinem Umfeld zum direkten Vergleich gedruckter und konventioneller Boote bei RG und MM.

 Klassischer Bootsbau gegen 3D-Druck - wer wird am Ende die Nase vorn haben?

Freitag, 26. April 2019

Printed Matter Teil8 - Die Anhänge

Hallo,
es gibt mal wieder ein Lebenszeichen von P-Sails. Es geht voran, wenn auch langsam. Heute geht es mal nicht nur um's Drucken, sondern ein bisschen um "richtigen" Bootsbau. Zum Segeln braucht ein Segelboot ja nicht nur Rumpf und Segel, sondern auch die Unterwasser-Anhänge - Kiel und Ruder.

Für das Ruder hatte mir Andy eine Druckdatei zur Verfügung gestellt. Im letzten Beitrag habe ich schon darüber berichtet. Inzwischen ist das Ruder fertig lackiert und die Ruderwelle ist auf das benötigte Maß gekürzt.


Bleibt das Schwert ...

Dienstag, 12. März 2019

Printed Matter Teil7 - Es geht weiter


In den letzten Monaten habe ich viel Kleinkram gemacht und nichts ist bisher soweit, als dass sich ein neuer Beitrag gelohnt hätte. Das 3D Drucken ist halt doch nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat. Außerdem habe ich dem niedrigen Einstandpreis inzwischen Rechnung tragen müssen. Das Netzteil ging kaputt, die Elektronik musste ich austauschen, diverse Nozzlelüfter sind mir abgebrannt usw. Da berichte ich aber ein anderes Mal drüber.

Leipzig rückt ja langsam in Sichtweite (Ende April) und vielleicht bekomme ich meine Manta da das erste Mal auf's Wasser. Bis dahin fehlen aber noch so Kleinigkeiten wie das Ruder und das Rigg ...


Sonntag, 24. Februar 2019

Heinz, stell bitte das Schiff gerade (2)

Für alle, die den Artikel in der Modellwerft verpasst haben:

Der vth hat mir die Genehmigung erteilt, den Artikel im Download zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank dafür.

Hier geht's zum Artikel.

Samstag, 17. November 2018

Heinz, stell bitte das Schiff gerade

Dieser Spruch war lange Zeit ein geflügeltes Wort in meinem Segelverein. Es waren die Worte der nicht übermäßig segelbegeisterten Frau eines Clubkameraden, die sich alles andere als wohl fühlte, als eine Bö einfiel und sich ihr Boot auf die Backe legte. Dieser Ausspruch und eine Starkwindregatta in Leipzig im Jahr 2017 waren für mich der Anlass, mich einmal mit den theoretischen Grundlagen der Stabilität von Modellsegelbooten zu beschäftigen.

Das Ergebnis dieser Überlegungen ist in der aktuellen Ausgabe (12/2018) der Zeitschrift Modellwerft nachzulesen.

Sonntag, 30. September 2018

Printed Matter Teil 6 - Die benötigten Wandstärken

Schon wieder 2 Monate um tz,tz,tz ...

Es ist aber weitergegangen, wenn auch (mal wieder) nicht so schnell, wie gedacht. Ich werde heute auch noch nicht über den Fortschritt der Manta berichten, sondern aus gegebenem Anlass etwas über Wandstärken philosophieren.

Wie habe ich angefangen? Wie alle Novizen im 3D Druck natürlich mit PLA und irgendwelchen Einstellungen des Slicers, die plausibel erschienen. Der erste Rumpf, der dabei herauskam hatte fast 0,8mm Wandstärke und war damit viel zu schwer und zu dickwandig. 130g ohne Einbauten (Servoträger und Kielkasten) und vor dem Oberflächenfinish sind etwas viel.


Der erste Rumpf war mit fast 0,8mm Wandstärke viel zu schwer, allerdings auch stabil wie ein Panzerkreuzer.
Was aber noch viel gravierender war: Die Klebelaschen, die Philip an die Segmente designed hatte, passten nicht bzw. erst nach aufwändiger händischer Nacharbeit.